Klingt wie eine Webfabel, aber hier wird das wirklich behauptet:
Bitte nicht, das wäre ja schrecklich! Mal schauen, ob sich da noch was rausfinden lässt…
Klingt wie eine Webfabel, aber hier wird das wirklich behauptet:
Bitte nicht, das wäre ja schrecklich! Mal schauen, ob sich da noch was rausfinden lässt…
March 29th, 2005 at 9:19 am #fill.li
Es stimmt tatsächlich, laut.de berichtete schon am 7.März:
Die vagen Vermutungen um Becks religiöse Vorlieben haben sich bewahrheitet: seine Glaubensgemeinschaft ist die dubiose Scientology-Vereinigung.
New York (mma) - Größtmögliche Freiheit stellte schon immer das Leitmotiv im Schaffen des Songwriters Beck Hansen dar. Sowohl in künstlerischer wie persönlicher Hinsicht. Dennoch dürfte das frisch gelüftete Religionsbekenntnis des 34-Jährigen so manchen Fan verwirren: Beck ist Mitglied bei Scientology. “It’s a personal thing”, kommentiert Beck im Interview mit der New York Times die Wahl seiner Glaubensgemeinschaft lakonisch.
Schließlich verfügt der Herr Papa bereits seit Jahrzehnten über eine ID in der Sekte (nicht zu verwechseln mit Berliner Ghetto-Emporkömmlingen). Da schien es dem Grammy-Gewinner scheinbar nur natürlich, mitsamt seiner Frau ebenfalls frommes Schaf der Religionsgemeinschaft zu werden. Großes Sendungsbewusstsein in dieser Hinsicht beweist Beck auch Musiker-Kollegen gegenüber. Wie die taz berichtet, nahm der Songwriter einst Adam Green zur Scientologen-Messe mit. “Dort habe ich gemerkt, dass ich wohl wirklich nicht religiös bin”, lautete Greens Fazit.
Auch in den auf Religionsfreiheit pochenden USA diskutiert man das Thema Scientology kontrovers. Auf gezieltere Nachfrage der Times weicht Beck dennoch aus: Obwohl rein privat, erweise sich die Mitgliedschaft als nützlich. Es gelte, neue geistige Ebenen zu erreichen. Kritisches Bewusstsein lässt Beck weitgehend vermissen: Die Gruppe helfe Drogenabhängigen und bringe Kindern das Lesen bei - alle Achtung! Wer jetzt nicht vom guten Geist der Weltverbesserer-Sekte überzeugt ist, gar die vom Verfassungsschutz attestierten “Bestrebungen (…) gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung” nicht beiseite kehrt, hat die Bedeutung des Wortes “Freiheit” wohl nicht recht begriffen.
http://www.laut.de/vorlaut/news/2005/03/07/11674/